Handy

Das Handy, oder Mobiltelefon, hat unseren Alltag zutiefst verändert. Es hat eine ganz neue Art der Kommunikation ermöglicht – überall, wo ein Handyfunknetz besteht, ist es nun möglich, kabellos zu kommunizieren.

Das Mobiltelefon ist jedoch keine Erfindung an sich. Es ist die Frucht einer Verschmelzung verschiedener bereits bestehender Technologien gewesen, von denen einige seit den 40er Jahren bekannt und in Gebrauch waren. Die Funktechnologie zum Beispiel wurde ab Anfang der 40er Jahre entwickelt und ist der Grundstein aller schnurloser Kommunikation. Im Jahr 1947 wurde ein weiterer Meilenstein geschaffen – die sechseckigen Funknetzzellen, welche in drei verschiedene Richtungen senden und empfangen. Die Erfindung des Mobiltelefons geht auf Dr. Martin Cooper zurück – damals (1973) bei der Firma Motorola angestellt.

Zehn Jahre später bringt Motorola das erste Handy auf den Markt. Jedoch wurden die Geräte erst zu Anfang der 90er Jahre kompakt genug, um auch den Durchschnittskunden zu interessieren. Diese Geräte werden als 2. Generation bezeichnet und lösten einen regelrechten Handyboom aus. Sie nutzten die GSM-Norm.

Die heute am Markt zu findenden Handys sind Geräte der 3. Generation. Sie werden gemeinhin als 3-G-Geräte bezeichnet und ermöglichen nun das Empfangen von Fernsehprogrammen und einen Internetanschluss, der diesen Namen zu Recht trägt. Hinzukommen sollten in naher Zukunft Navigationssysteme auf dem Handy speziell für Fußgänger, mit lokalen Informationen und Bezahlsysteme per elektronischem Portemonnaie, wie es in Japan schon in Gebrauch ist.

Vor einigen Jahren fand der Durchbruch der taktilen Displays statt, die bei einem großen Anteil der Mittelklassehandys die physische Tastatur ersetzten. Auch wurden die Smartphones immer beliebter.

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